Zusammensetzung unserer externen Gutachter nach Fachrichtungen.
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Stand 20.06.2006 Entwicklung des Gutachternetzes: Die IMB Consult startete Anfang 2001 mit 915 externen Gutachterinnen und Gutachtern aus der Übernahme des Gutachterbestandes des Instituts für medizinische Begutachtungen Bochum. 192 Internisten, 167 Neurologen/Psychiater,120 Orthopäden, 118 Chirurgen und 64 Allgemeinmediziner bildeten seinerzeit die stärksten Fraktionen. Damals verfügte die IMB Consult über 10 Vertreter des Fachbereichs Zahnmedizin. Das deutschlandweite Gutachternetz wurde in mehreren Stufen kontinuierlich ausgebaut:
Diese Zahlen beinhalten auch die inaktiven Gutachter (neue Gutachter ohne zurückgesandten Werkvertrag, zur Zeit nicht beauftragte Gutachter). Die Akquisition von Gutachtern ist regional unterschiedlich schwierig. So sind die Rücklaufquoten bei Mailing-Aktionen in den neuen Bundesländern sehr niedrig (etwa 2%). Von 2 Rückmeldungen unterzeichnet durchschnittlich ein Gutachter den Werkvertrag. Problematische Regionen sind ferner: Schleswig-Holstein, Südostbayern, Emsland, Ostfriesland. Eine hohe Dichte hat das Netz dagegen in allen Großstädten über 500.000 Einwohner sowie in den Ballungsregionen Ruhrgebiet und Rhein-Main. Grenznahe Gutachter befinden sich zudem in den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz und Österreich sowie Ungarn. Der weitere Ausbau des Gutachternetzes wird vorangetrieben durch
Die Fluktuation im Gutachternetz ist relativ gering. Pro Jahr gehen etwa 2% durch Kündigung oder Aufgabe der ärztlichen Tätigkeit verloren, 12% kommen aber als neue Gutachter pro Jahr hinzu. Per Saldo wächst das Netz pro Jahr um etwa 10%. Im Jahre 2010 erwarten wir etwa 3000 ansprechbare Gutachter.Mit der dann erreichten Gutachterdichte sind nahezu alle Fachfragen wohnortnah durch Untersuchungen zu beantworten. Zur Zeit (6-2006) liegt die Anzahl der nicht vermittelbaren KT-Untersuchungsaufträge unter 1%. Bei einer Untersuchung der im Jahre 2005 beauftragten Gutachten mit Untersuchung zur Feststellung medizinischer Notwendigkeiten (Gutachtenart 23) fand sich eine Stornierungsrate von 15,3%, die sich jedoch nicht daraus ergibt, dass kein geeigneter Gutachter gefunden werden konnte, sondern dass die Versicherungen den Auftrag zurückzogen, weil die Versicherten sich beispielsweise einer Untersuchung verweigerten (keine Pflicht zur Untersuchung bei gewöhnlichen Leistungsfragen der Vollversicherung, nur im Bereich Krankentagegeld) oder wir der Ansicht waren, dass nach Aktenlage begutachtet werden könne. Auswertung 2005 gesamtes Geschäftsjahr:
Stationäre Untersuchungszentren: Ende 2006 verfügten wir über 162 stationäre Untersuchungszentren, die interdisziplinäre kurzstationäre Begutachtungen ermöglichen. Der VN wird stationär aufgenommen, vom Hauptgutachter und ggf. Zusatzgutachtern untersucht, apparativen Diagnostikverfahren je nach Fragestellung des Auftraggebers unterzogen, anschließend wird nach kollegialer Diskussion das Gutachten erstellt. Der Auftraggeber erhält sowohl das Haupt- als auch die Zusatzgutachten. Die Abrechnung erfolgt nach dem Abteilungspflegesatz bzw. einer analog gebildeten DRG (auf die Hauptdiagnose bezogen) und der ärztlichen Leistungen (GOÄ). Kurzstationäre Begutachtungen empfehlen sich insbesondere bei
Die stationären Begutachtungsmöglichkeiten werden auch im folgenden Geschäftsjahr weiter ausgebaut. Ziel: 250 Zentren. Schmerztherapiezentren: Ende 2006 waren 28 Schmerztherapiezentren (ambulant und stationär) werkvertraglich eingebunden. VN können hier ambulant oder kurzstationär begutachtet werden. Eine Vorstellung empfiehlt sich bei
Die Flächendeckung der Schmerztherapiezentren wird auch 2007 weiter verbessert. Ziel: 50 Zentren deutschlandweit. |
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